Es lag ein Bauernhaus am Waldesrand fern vom Städle
im wilden Land, dort am Lande lebt ne Dirn mit ihrem Bündel.
In jener dunklen Nacht, durch Geschrei am Feld erwachte das Madl,
durchs Fenster konnt sie sehn, draußen der Finsternis - nen schwarzn Schabock stehn.
Ein Wehklagen durchdringt die Ohren, riss die Dirn aus ihrem Schlaf,
sie rannte vor die Türe, konnt' nicht glauben was dort geschah.
Der Bock liegt übern Mündl, er frisst des Kindes Bein, mit leuchtend
roten Augen, besessen scheints zu sein... es kaute und es schmatzte,
das Madl schrie gar sehr, frisst sich durch des Kindes zarten Leib, ein wahrlich Blutesmeer!
Die Dirne nahm nen Prügel, schwer schlug sie auf's Vieh ein,
es schrie auf doch es hielt nicht, vom Fleischverzehren ab, sie zerrte an den Hörnern,
doch traf die Dirn ein Hut zwischen ihre Lenden!
Das Blut rannt' aus der Dirne, sie kroch zrück ins Heim, überließ ihr
Madl den Tode - keine Mutter konnt sie jemals wieder sein.
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