Bifröst - Berserker
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Ich stehe auf dem Felde, die Waffen in der Hand
Mit totem, starren Blicke und wehendem Gewand
Dort drüben auf dem Hügel steht unser Feind
Später sind wir auf dem Schlachtfeld kämpfend vereint
Ein Hornstoß, das Signal zum Kampf
Trägt der Wind ans Ohr
Mit einem lauten Kampfesschrei stoße ich hervor
Der Klang von Stahl, der Fleisch zerreisst
Schreie voller Schmerz
Schon hol ich mit dem Schwerte aus
Durchstoss damit ein Feindesherz
Hort ihr Götter mein Gebet, erachtet mein flehn
Hier, nach dem Kampfe, meine Ahnen zu sehn
Ich verspüre keine Angst, heute hier zu fallen
Ich kehre nach dem Tode ein in Odins Hallen
So schlage ich ein Feindeshaupt mit einem hieb vom Rumpf
Da trifft mich eine Axtesklinge, hart und stumpf
Ich spüre meine Knochen brechen, sinke zur Erde
Nun bin ich mir ganz sicher, dass ich gleich sterben werde
Da lieg ich nun in meinem Blute, bin vor Schmerz ganz starr
Aus meinem Körper ragt ein Stumpf, wo einst mein Arme war
Ein Soldat, er schlägt sein Schwert, fest auf mich herab
Dieser fest geführte Hieb brachte mich ins Grab
Der Mönch spaziert die Kirche raus
lässt hinter sich das Gotteshaus
Die Zeit des betens ist vorbei
Zum ersten mal fühlt er sich frei
Den Kirchenfesseln abgeschworen ist er neugeboren
Tauscht nun seine Kutte ein für einen Krug voll Wein
Eine Dirne, viele Dirnen sind ihm nicht genug
Es fehlt ihm noch in seiner Hand ein aufgefüllter Krug
Sauf, Sauf. Sauf ihn aus und füll ihn wieder auf
Der Mönch steht nun besoffen da
Und amüsiert sich wunderbar
Sein Unterleib ist ganz entblößt
der kräftig in die Dirne stößt
Hoi! Hoi! Geht es Rund
der Sinn erfreut, der Stabe wund
Er denkt sich nur noch, das ist fein!
Das kann doch keine Sünde sein
Den Kirchenfesseln abgeschworen ist er neugeboren
Tauschte nun seine Kutte ein für einen Krug voll Wein
Eine Dirne - viele Dirnen sind ihm nicht genug
Es fehlt ihm nur in seiner Hand ein aufgefüllter Krug
Der Mönch aus der Taverne wankt
Sich selbst für die Entscheidung dankt
Dass er dem Kloster ist enflohen
Die Freiheit ist dafür sein Lohn
Den Kirchenfesseln abgeschworen ist er neugeboren
Tauscht nun seine Kutte ein für einen Krug voll Wein
Eine Dirne viele Dirnen sind ihm schon genug
Das wichtigste ist weg zu sein vom kirchlichen Betrug
Seht ihr dieses Hause dort
es brennt Lichterloh
Bewohner waren Mann, Frau, Sohn
der Knabe starb, der Manne floh
Räuber waren schuld daran
sie töteten den Knaben
der Grund war dessen Hab und Gut
sie wollten dieses haben
Der Manne überlebte knapp
ein Pfeil durchschlug den Leib
der zweite Pfeil verfehlte ihn
der dritte traf sein Weib
er rettete sich in den Wald
und wurde nicht entdeckt
die Häscher suchten lang nach ihm
doch er war gut versteckt
Ein Manne steht allein im Wald
bereit um aufzubrechen
ermordet ward sein einzig Kind
er geht um es zu Rächen
auf das Grab blickt und spricht
bei Allvater schwöre ich
ich vergesse deiner nicht
und lass die Mörder bluten
Da packt er seine Sachen
und macht sich auf die Reise
der Schmerz sein Herz verzehrt
und er weinte leise
Nach Anbeginn der Suche fand er das Versteck schon bald
der mörderischen Schergen, in einem tiefen Wald
Dem ersten den er hier nun sah
riss er gleich die Kehle raus
sein Schwert zerschnitt den Körper
der Anblick war ein Graus
Stirb Bastard, Stirb! Stirb!
Rief der Mann voll Hass, das Gesicht von Wut
verzerrt und vom Blut der Feinde nass
Ein Manne steht allein im Wald
bereit um aufzubrechen
ermordet ward sein einzig Kind
er geht um es zu Rächen
auf das Grab blickt und spricht
bei Allvater schwöre ich
ich vergesse deiner nicht
und lass die Mörder bluten
Weißt du was ich nicht verstand? Warum hast du mein Weib verbrannt?
Als Hexe wurde sie angeklagt, am Scheiterhaufen aufgebart.
Auf, auf! Auf auf! Jagt den Pfaff zum Dorf hinaus!
Mit dem Kreuz ist er gekommen, hat sich Knäblein vorgenommen
Wollte unsre Leut verbrennen, schnappt die Äxte, lasst ihn rennen
Auf ihr Leut greift zum Schwert, dass er nicht mehr wiederkehrt
Sünder ihr müsst Ablass zahlen, so entflieht den Höllenqualen
Wahre sünden sind geboren, hinter den Klostertoren
Das Volk der Trolle wurd verbannt
Als Menschenfresser wohlbekannt
Mit Haut und Haar, im ganzen Stück
Gar nichts ließen sie zurück
Reißt das rohe Menschenfleisch
Menschenfleisch und Knochen
blutig und gebrochen
Das Hirne und die Leiber,
Groß oder klein
Am liebsten mag er Weiber,
Das Fleisch ist zart und fein
Die Beinchen und die Ärmchen
Die glitschigen Gedärmchen
Den Schädel und was übrig ist
Es gibt nichts was ein Troll nicht frisst
Fest der Trolle, Futter für die Meute
Fest der Trolle, fürchtet euch ihr Leute
Fest der Trolle
Fest der Trolle
Doch ein Troll, er weigert sich,
Rohes Fleisch fress ich nicht
Auf dem Feuer wird es gar
Braungebrannt und wunderbar
Fest der Trolle, Futter für die Meute
Fest der Trolle, fürchtet euch ihr Leute
Fest der Trolle
Fest der Trolle
Was junger Troll begiert
Wird jedoch nicht akzeptiert
Es schien den Trollen zu vermessen
So wurde auch er aufgefressen.
Fest der Trolle, Futter für die Meute
Fest der Trolle, fürchtet euch ihr Leute
Fest der Trolle
Fest der Trolle
Unter den Wipfeln in einem alten Wald
lebt seit langem eine seltsame Gestalt
vom Alter schwach und tief gebückt
doch von Lebenskraft beglückt
Herr des Waldes lass uns ein
Teil von deiner Schöpfung sein
Gib uns was von Götterhand
unter deiner Macht entstand
düster und kalt
mächtig und alt
kraftvoll erwacht
durchdrungen von Macht
was der Mensch mit Füßen tritt
unter seiner Schändung litt
wo heute noch die Bäume stehen
wird bald schon die Welt vergehen
nirgendwo wird Leben sprießen
Feuer wird statt Wasser fließen
düster und kalt
mächtig und alt
kraftvoll erwacht
durchdrungen von Macht
Blätterrauschen, Vogelsang
das aus deiner Macht entsprang
wo heute noch die Bäume stehen
wird bald schon die Welt vergehen
nirgendwo wird Leben sprießen
Feuer wird statt Wasser fließen
Weit im hohen Norden
In Ländern voll von Schnee
Im Nebel tief verborgen
umgeben von der See
Normannenzorn!
Normannenzorn!
Die Menschen dort Sie waren
genährt von Kampfesgeist
Das Leben voll Gefahren
Hatte ihren Geist geschweißt
Normannenzorn!
Lauft!
Lauft!
Lauft!
Laaaaaauuuuuuuft!
Normannenzorn!
Der Hammer aus dem Norden
zum brennen und zu morden
mit Axt und Schwert im Bärenfell
lauft um euer Leben!
STERBT!
Das Langschiff durch das Meer sich kämpft
'gen Süden führt die Fahrt
Feuersturm, Eroberung,
ein jeder Mensch vor Furcht erstarrt
Normannenzorn!
Normannenzorn!
Es brennt das Dorf
Es brennt das Schloss
Es brennt das ganze Land!
Tote Leiber füll'n die Küsten
blutig ist der Sand
Normannenzorn!
Lauft!
Lauft!
Lauft!
Laaaaaauuuuuft!
Normannen - zorn
Normannen - zorn
Normannen - zorn
Normannenzorn
Normannen - zorn
Normannen - zorn
Normannen - zorn
Normannenzoooooorn!
Römische Legionen besetzten
jeglich friedlich Land
sie nahmen was nicht ihres war
mit ausgestreckter Hand
sie dachten nicht in ihrer Gier
an all die armen Menschen dort
sie nahmen Land und Hof und Tier
und schleppten alles fort
der Raubzug war dem Volk zuviel
sodass es aufbegehrte
die Knaben zu den Waffen rief
und sich tapfer wehrte
Armeen zu tausend Mann
gegen Barbarenhaufen
kamen nicht im kämpfen an
und auch nicht im saufen
Rüstung, Waffen waren besser
Bronze und auch Gold
doch kämpften sie nicht für die Götter
sondern nur für den Sold
Tapfer wie eh und je
Standhaft zu Land un See
Furchtlos zu jeder Zeit
macht euch für den Kampf bereit
Es fielen fünfzig Diener Roms für jeden Berserker
diese hatten Met im Blut, ihr Wille war viel stärker
Thor fällt durch den Griff
der mächtig Midgardschlange
doch selbst sie fällt zuletzt
durch Widars mächtig Hammer
Es treffen zwei Gewalten mit ihrer vollen Kraft
es werden alle Wesen im Kampfe hingerafft
so gab es keinen Sieger überall nur Tod
alles voller Leichen, das Feld vom Blute rot
Ragnarök die letzte Schlacht am Ende aller Zeit
Feuer gegen Eis, nun ist es soweit
Fenris ward gebunden und wieder befreit
er tötete Allvater am Ende aller Zeit
So starb nach und nach jedes Lebewesen
das auf dieser Welt zu dieser Zeit gewesen
doch aus diesem Dunkel kam neues Licht empor
in der neuen Welt tritt Leben schon hervor
Du stehst mit deinen Mannen auf dem Feld
Kriegsgeschrei um dich herum
Waffen klirren auf einander
bald wird es sehr stumm
Wenn das Blut dir bis zum Halse steht
der Wind den Leichenduft verweht
Die Leichen liegen tot zu tausend
weiter Tobt der Kampf - noch brausend
Kämpft, Kämpft - zu den Klängen der Schlacht
Auf, auf - nutzt eure Kraft
Blut, Blut - auf euer Schwert
Mut, Mut - der ewig währt
ein Pfeil steckt dir im Leibe
doch fühlst du keinen Schmerz
der Klang der Schlachtgesänge
härtet dir dein Herz
spalte Knochen und Gebein
mitten im Gefecht
bist du nicht alleine
fechte, brülle, kämpf gerecht
Kämpft, Kämpft - zu den Klängen der Schlacht
Auf, auf - nutzt eure Kraft
Blut, Blut - auf euer Schwert
Mut, Mut - der ewig währt
Wer den Geist im Wein verehrt
lebt sein Leben unbeschwert
frei von Furcht und frei von Sorgen
öffnet sich was tief verborgen
wahres Wort und Ehrlichkeit
werden von dem Geist befreit
Lust an Freude und Gesang
lässt er frei in jedem Mann
Hebe an und trinke flott
fülle nach und fahre fort
stoß mit deinen Freunden an
solanf noch jemand stehen kann
Wer den Geist im Wein verehrt
lebt sein Leben unbeschwert
frei von Furcht und frei von Sorgen
öffnet sich was tief verborgen
wahres Wort und Ehrlichkeit
werden von dem Geist befreit
Lust an Freude und Gesang
lässt er frei in jedem Mann
Dankt den Götter für die Gabe
an der sich alle Menschen laben
guter Trunk zu jeder Stund
hält das Kriegerherz gesund
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Ich stehe auf dem Felde, die Waffen in der Hand
Mit totem, starren Blicke und wehendem Gewand
Dort drüben auf dem Hügel steht unser Feind
Später sind wir auf dem Schlachtfeld kämpfend vereint
Ein Hornstoß, das Signal zum Kampf
Trägt der Wind ans Ohr
Mit einem lauten Kampfesschrei stoße ich hervor
Der Klang von Stahl, der Fleisch zerreisst
Schreie voller Schmerz
Schon hol ich mit dem Schwerte aus
Durchstoss damit ein Feindesherz
Hort ihr Götter mein Gebet, erachtet mein flehn
Hier, nach dem Kampfe, meine Ahnen zu sehn
Ich verspüre keine Angst, heute hier zu fallen
Ich kehre nach dem Tode ein in Odins Hallen
So schlage ich ein Feindeshaupt mit einem hieb vom Rumpf
Da trifft mich eine Axtesklinge, hart und stumpf
Ich spüre meine Knochen brechen, sinke zur Erde
Nun bin ich mir ganz sicher, dass ich gleich sterben werde
Da lieg ich nun in meinem Blute, bin vor Schmerz ganz starr
Aus meinem Körper ragt ein Stumpf, wo einst mein Arme war
Ein Soldat, er schlägt sein Schwert, fest auf mich herab
Dieser fest geführte Hieb brachte mich ins Grab
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